Wir sind über einen relativ kleinen Grenzübergang nach Slowenien und dann erst mal parallel zur Grenze gefahren. Lustigerweise ist uns irgendwann aufgefallen, dass wir mit T3 und Amelie vor 5 Jahren schon in der Grenzregion gewesen sind und einige Orte am Grenzfluss sowie Kočevje schon kannten.
Der Bauernhof, den wir angesteuert haben, liegt richtig idyllisch in Alleinlage umgeben von Wald. Elias war hin und weg vom Trettraktor und den echten Traktoren und Amelie von den Ponys, Hunden und Katzen. Der Hof wird nur noch im Nebenerwerb bewirtschaftet und das noch sehr traditionell – die 4 Kühe werden von Hand gemolken, wenn nicht die Kälbchen alles wegtrinken, das Gras z.T. mit der Sense gemäht usw. Der Stellplatz auf einer Wiese neben einem alten Schuppen ist auf jeden Fall wunderschön.
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Am nächsten Tag haben wir eine Radtour zum Cerkniško jezero gemacht. Kurz nach dem Start hat es erst mal geregnet und wir haben überlegt, doch mit dem Bus zu fahren. Eine nette Dame hat uns dann aber darauf hingewiesen, dass wir mal wieder einen Feiertag nicht bedacht hatten. Zum Glück hat’s Wetter aber gehalten und wir sind teils kaum erkennbare Feldwege, teils aber auch stärker befahrene Landstraßen gefahren, was mit den Kindern ziemlich anstrengend ist – aber wenn’s keinen anderen Weg gibt leider unvermeidbar. Am See sind wir erst mal auf die Insel und dann zum Informationszentrum geradelt. Dort erfährt man einiges über den periodisch verschwindenden See und die heimische Flora und Fauna und auch die Kinder fandens spannend. Zum Glück gabs nebenan ein kleines Bistro, das immerhin Sandwiches hatte, den zum Essen eingepackt hatten wir nichts. Der Rückweg war dann etwas zäher, aber alles in allem haben wir bzw Amelie und vor allem Elias die insgesamt 20km gut gemeistert. Und der Regen hat uns weitestgehend verschont.
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Nachdem es am nächsten Tag noch mehr regnen sollte und tatsächlich schon am Morgen alles nass war, sind wir doch weitergefahren und haben gegen Mittag Ljubljana erreicht. Auch dort waren wir schon mit Amelie vor 5 Jahren und die Stadt hat uns auch dieses Mal sehr gut gefallen. Man kann gemütlich entlang der Flusspromenade mit Cafés und kleinen Läden laufen und auch die Altstadt ist richtig schön. An einem Mittwochmittag ist auch nicht allzu viel los und es gibt einiges zu entdecken – Trampolin-Hochsprung über dem Fluss, Skulpturen zum Klettern, Dinos (laut Elias) und vieles mehr.
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Am Nachmittag ging’s weiter Richtung Österreich. Mal wieder waren wir dumm genug, uns auf Google zu verlassen, das den Karawanken- Tunnel nicht als Option angezeigt hat, obwohl keine Beschilderung darauf hingewiesen hat, dass er gesperrt ist. Also sind wir über den Wurzen-Pass gefahren und bei der 18%-Abfahrt haben die Bremsen dann doch wieder geraucht 🙈.
Unser Ziel war der nächste Hof, etwas höher gelegen und mit tollem Blick auf die Berge und die Drau. Auch hier gabs wieder viele Spielsachen und die Kinder waren happy. Wir haben noch einen kleinen Spaziergang zum Nachbarhof gemacht, wo gerade zufällig der Bauer unseres Stellplatzes war und bei offener Tür eine Kuh zerlegt hat 😳. Das schien Amelie und Elias aber nicht zu schockieren…
Am nächsten Morgen ging’s nach einem Schwätzchen mit Senior- und Juniorbäuerin weiter an den Millstätter See, wo wir eine Slow Trail Wanderung gemacht haben – ohne groß Steigung und buggytauglich, mit schönem Ausblick auf den See.
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Vom Milstätter See ging’s weiter – wieder nach Deutschland. Eigentlich wollten wir zu einem schönen Naturlandhof mit Eseln, aber nachdem dort kein Platz mehr war, sind wir in der Nähe vom Waginger See auf einen anderen Hof gefahren. Wir hatten uns zuvor noch darüber lustig gemacht, dass sich bei park4night einige der Rezensenten über den Landduft auf einem Bauernhof beschweren, aber tatsächlich war der Stellplatz olifaktorisch kein Highlight 😅. Den Kindern hat’s trotzdem gefallen, es gab Babykätzchen, Bergkettcars, Roller, ein Trampolin und einiges mehr.
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