Vom Hafen in Igoumenitsa sind wir zügig weitergefahren Richtung Ioannina. Da wir für die Routenplanung wieder „ohne Maut“ angegeben hatten (zeitlich waren’s nur 20 Minuten Unterschied), haben wir uns erst nicht gewundert, als wir abfahren sollten. Letztlich sind wir dann ein Stück wieder über Serpentinen durch wunderschöne Berglandschaften und vorbei an 1000en von Bienenstöcken gefahren, kurze Strecken an denen die Straße abgerutscht war sogar auf Schotterpisten. Da die Kinder alle geschlafen haben war’s aber nicht schlimm und die Ausblicke wert 🙂.
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In Ioannina angekommen, haben wir – beides wie von Olga empfohlen – hinter der Festung am See geparkt (das war auch bei park4night eingetragen) und im Balsamico Mittag gegessen. Amelie ist hier auf den Geschmack von Moussaka gekommen, nachdem sie sich erst 10 Minuten beschweren musste, dass ihr hier sicher gar nichts schmeckt 😉.
Nachmittags war’s richtig heiß und wir waren erst mal im Schatten auf einem Spielplatz und dann zuerst Jakob beim Barber und anschließend ich beim Friseur 💇♀️. Danach sind wir durch die sich füllenden Gassen mit sehr vielen Restaurants und Bars geschlendert. Und weil das Moussaka so gut war und es nirgendwo anders eines gab, sind wir Amelie zuliebe nochmal ins gleiche Restaurant 😬. Die Nacht an der Seepromenade war dann sehr laut – es war ja Wochenende und die Motorräder schienen zum Teil durchs Wohnmobil zu fahren.
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Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück noch mit dem Boot auf die Insel im Pamvotida-See gefahren. Der See ist eigentlich schön, doch Amelie hat zurecht festgestellt, dass das Wasser „Modder-Wasser“ ist – ziemlich grün und zum Baden ungeeignet, wohl aufgrund sehr starker Düngerbelastung. Auf der Insel reiht sich erst mal ein Souvenirladen an den anderen, es gibt aber auch nette Cafés. Und auf Amelie’s und Elias‘ Wunsch sind wir sogar ins Ali Pascha Museum gegangen, das überschaubar ist und tatsächlich für beide einige interessante Dinge parat hielt – von alten Pistolen über Kleidung und Schmuck aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu osmanischer Einrichtung. Gegen Mittag waren wir zurück und sind weiter nach Monodendri gefahren.
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